Neue Technologien helfen bei Tinnitus.

Pfeifen, Rauschen, Brummen oder Klingeln im Ohr ?– ein Tinnitus beeinträchtig die Lebensqualität enorm. Was kann man tun?


Ohrgeräusche kennt fast jeder

So schnell wie sie gekommen sind, sind sie meist auch wieder weg. Bei einigen bleiben sie allerdings länger bestehen und werden zu Dauertönen im Ohr und im Kopf. Permanente Ohrgeräusche sind anstrengend und beeinträchtigen unser Leben. Oft gehen Nervosität, Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen damit einher. Besonders in ruhigen Situationen werden die Geräusche zur nervenaufreibenden Belastung.

 

 

Die Ursachen und Auslöser für einen Tinnitus sind vielfältig

Unsere Umwelt ist lauter und hektischer geworden. Arbeiten in lärmender Umgebung, die Dauerbeschallung über Kopfhörer sowie körperliche Ursachen, wie beispielsweise ein Hörsturz oder Stress, können einen Tinnitus auslösen. Wer unter Stresseinfluss Ohrgeräusche wahrnimmt, kann sich meist durch Entspannungstechniken, wie zum Beispiel Autogenes Training, behelfen.

Wird der Tinnitus stärker und geht nicht wieder weg, wird die Belastung im Alltag und Beruf deutlicher schwieriger. Die Ohrgeräusche werden zur Qual und Begleiterkrankungen sind möglich. Diese können sogar zu psychischen Problemen führen, die dann stationär behandelt werden müssen.

 

 

Hörminderung durch Tinnitus

In Deutschland leben etwa drei Millionen Menschen mit Tinnitus-Symptomen. Vier von fünf Personen mit Tinnitus leiden gleichzeitig auch an einer Minderung des Hörvermögens. Durch eine mehr oder weniger ausgeprägte Schwerhörigkeit wird der Tinnitus nicht mehr ausreichend vom Alltagslärm überdeckt. Somit wird er noch stärker und lauter wahrgenommen.

1.
Wie gehen die Ohrgeräusche weg?

Wir kennen die Problematik, mit der sich viele von uns täglich auseinander setzen müssen, ganz genau. Tinnitus kann nicht vollständig geheilt werden, aber wir können lernen damit zu leben. Es gibt Hörsysteme mit zusätzlicher Tinnitus-Option. Sie unterstützen, indem sie den Schall von aussen verstärken, den Tinnitus überlagern und die Ohrgeräusche somit überdecken. Unser Ziel ist es, die Intensität und Häufigkeit dieser Ohrgeräusche mithilfe des speziellen Hörsystems (Tinnitus-Noiser) zu minimieren. Das Hörsystem ist in der Lage den Tinnitus durch einen Gegenschall einzuhüllen. Das Hörsystem wird ganz individuell auf Sie eingestellt, um den Tinnitus-Ton bestmöglich zu unterdrücken. Gleichzeitig wird das Hörvermögen wieder verbessert. Das klare Signal des Hörsystems und das Filtern von störenden Nebengeräuschen sorgen für ein besseres Sprachverstehen in anspruchsvollen Hörsituationen.

2.
Hörtherapie bei Tinnitus

Eine der neueren Behandlungsarten bei Tinnitus ist das Hörtraining, mit dem Ziel das bewusste Hören zu schulen. Bei einer Hörminderung haben sich viele Synapsen im Gehirn zurück gebildet. Die Hörverarbeitung nimmt ab, da die Reize nicht mehr bis in das Hörzentrum unseres Gehirns durchdringen.

3.
Hören ist nicht nur Sache der Ohren, sondern auch des Gehirns

Unser Ohr nimmt Schallwellen auf und leitet sie an das Gehirn weiter. Das, was wir nutzen möchten, ist das Sprachverstehen, besonders wenn Nebengeräusche vorhanden sind. Die hörverarbeitenden Strukturen im Gehirn, die lange keine Aufgabe mehr hatten, müssen dazu gezielt neu stimuliert werden. Die Hörverarbeitung kann durch ein Hörtraining aufgebaut werden. In diesem Training wird der Hörsystemträger vorsichtig an die neue Hörsituation herangefürt. Ziel ist es Geräusche, Töne und Klänge neu zu interpretieren. Geschädigte Nervenzellen werden regeneriert und der Mensch lernt Signale zu verarbeiten.

4.
Hör-Trainingslager

Ab sofort bieten wir dieses Hörtraining in unseren Geschäften an. In Verbindung mit Ihrer ersten Hörgeräteanpassung kommen Sie kostenfrei in das Trainingsprogramm. Klingt gut? Besuchen Sie uns und erhalten eine kostenlose Überprüfung Ihres Gehörs, sowie eine unverbindliche Beratung zum Thema Tinnitus.

TELEFONISCHE ERSTBERATUNG

0800 - 50 51 500

Unsere geschulten Hörakustiker beantworten Ihre Fragen – kostenlos und unverbindlich?
Montag – Freitag von 9.00–18.00 Uhr

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